Die Hunde vom Bankomat - Häuschen - Tierhilfe SternenTiere

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Hilfsprojekte > Rumänien > Gabriela
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    

Das Hundepaar vom Bankomat-Häuschen



19. Dezember 2017


Auf ihrer täglichen Fütterungstour trifft Gabriela auf viele Hunde mit unterschiedlichen Geschichten.

Etwas bleibt trotz allem immer gleich - die Strassenhunde suchen die Nähe eines Geschäfts, eines Restaurants wo sie gelegentlich gefüttert werden. Sehr selten gibt es medizinische Betreuung, zu selten wird kastriert.

                  

Dieses Hundepaar, Gipsy und Bila, haben ein paar Jahre in der Nähe eines kleines Geschäfts bei Targoviste gelebt. Seitdem das Geschäft zugegangen ist, sind sie auf sich alleine gestellt, obwohl Gipsy bereits krank war.
Er hatte einen geblähten Bauch und viele kleine und grosse Tumoren auf und unter der Haut.

    

Als es ihm von Tag zu Tag schlechter ging, hat Gabriela ihn nach Targoviste zum Arzt gebracht.
Die Diagnose hat uns alle getroffen: ein Stickertumor, eine Krebserkrankung die sexuell übertragbar ist.
Zum Glück kann sie mit einer Chemo in den meisten Fällen erfolgreich bekämpft werden.
Trotz des hohen Preises sind alle benötigten Medikamente gekauft, die erste Dosis Chemo gespritzt.

                   

Und schon stand Gabriela vor dem nächsten Problem. Wohin mit einem schwerkranken, für Tiere ansteckenden Strassenhund. Er wurde von den Anwohnern gejagt, niemand will einen kranken Hund in der Nähe.

Improvisation ist in Rumänien das halbe Leben. Ein altes Häuschen, ursprünglich für ein Bankomat gedacht,
wurde kurzerhand übernommen, der Boden mit Stroh belegt und die Hunde hineinquartiert.
Bila ist kastriert, darum ist die Gefahr einer Ansteckung gering.

                   

Gipsy geht es bereits besser nach der ersten Dosis, die Tumoren bilden sich langsam zurück. Er hat noch einen langen Weg und kastriert werden muss er auch noch, aber Zuversicht ist da, dass er weiter leben darf.

Hilfe vor Ort bedeutet auch Hunden zu helfen die auf der Strasse leben. Sie können nichts für ihr hartes Los
und jedes kranke Geschöpf hat Anrecht auf medizinische Betreuung und Pflege.

Darum helfen wir Gabriela. Das wichtigste ist immer Hilfe vor Ort. Wir sind unseren Unterstützern von Herzen dankbar dass sie mit ihrer Spenden diese Einsätze erst möglich machen .

Gestern hat es sich übrigens ein weiterer Hund im Häuschen bequem gemacht.



Die Kosten von CHF 355 haben wir aus unserem FB Flohmarkt bezahlt.
Der mit den genialsten Menschen auf ganz FB. https://www.facebook.com/groups/foodfordogs/
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    
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